Gründerportraits

Dabei steht „Vi“ im Vietnamesischen für den Geschmack, „Pho“ beschreibt Vietnams traditionelle Nudelsuppe. Doch einmalig ist der neue Ansatz des Essens: „Love to share”– alle Gerichte sind darauf angelegt, sie in der Gruppe zu Essen und zu teilen. Die Macher: Thu Dinh und Hung Quach. Sie sind vielen Frankfurtern vor allem wegen zahlreicher Veranstaltungen (z.B. White Lotus) ein Begriff – dass sie im Hintergrund bereits Gastronomien, wie den asiatischen Teil des Food Courts im King Kamehameha Beach Club bedienten, wissen nur die wenigsten.

Und alles nahm seinen Anfang in einem angemieteten Büro des Kompass Startup-Zentrums! Zur Gründung des Unternehmens hatten sich Remmel und Sattler im nämlich dort ihr erstes Büro gemietet. In den zwei Jahren unter dem Kompass-Dach erhielten sie vor allem kompetente Unterstützung bei der Erstellung ihres Businessplans und hilfreiche Kontakte. So konnten sie sich zudem von Beginn an auf die vorhandene Büroinfrastruktur stützen.


Das Hochhaus Skyper mit einer Höhe von 154 Metern war der erste Auftrag. Ein ehemaliger Geschäftspartner schätzte offenbar die gute Zusammenarbeit aus früheren Geschäftsbeziehungen. Der Parktower an der Alten Oper, der Tower 185 oder auch die neue Halle 11 und das Portalhaus der Messe Frankfurt sind einige der herausragenden Referenzobjekte der Frankfurter Ingenieure, mit deren Know-how auch weitere Hochhäuser in Bremen und Moskau errichtet wurden.


Ihre Erfahrungen beim Bauen im Bestand konnten sie beim Umbau der Tiefgarage DomRömer einbringen – mit Erfolg, so dass die DomRömer GmbH sie auch mit der Tragwerksplanung für die neuen Stadthäuser beauftragt hat Obwohl die Marktlage sehr ungewiss war und die Branche im Tief steckte, hatten die ehemaligen Mitarbeiter der Frankfurter Philipp HolzmannAG schnell als Unternehmer Fuß gefasst. Heute hat RSP 20 feste Arbeitsplätze in Frankfurt geschaffen. Ihre Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit in der Bauindustrie setzen sie heute nutzbringend ein, indem sie schon bei der Planung ihrer Bauwerke die Anforderungen der Bauausführung mit einbeziehen. So entstehen Gebäude, die reibungslos und zügig errichtet werden können. Die Kunden profitieren durch Termin- und Kostensicherheit.


Mit erfolgreich realisierten Projekten und Weiterempfehlungen zufriedener Auftraggeber erweiterte sich der Kundenstammsukzessive von selbst. Beide Geschäftsführerwürden – trotz mancher Frustration und harter Arbeit – ihre Selbständigkeit nicht mehr hergeben. Die Zufriedenheit im Nachgang sei dann umso intensiver, meinen sie.

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