Internationale Projekte

Die zunehmende Globalisierung forciert die internationale Zusammenarbeit. Kompass hat sein Angebot auf die geänderten Rahmenbedingungen angepasst. So konzentriert es sich verstärkt auf Gründerinnen und Gründer mit ausländischen Wurzeln oder Personen, die länderübergreifend gründen wollen. Auch der Fokus auf Nachhaltigkeit und Social Entrepreneurships bleibt unverändert stark. Außerdem führt Kompass die nationale Netzwerkarbeit auch auf internationaler und EU-Ebene mit der Akquisition von EU-Projektmaßnahmen fort.

 

Mit unseren internationalen Projekten zeigen wir Ihnen, wie Sie davon profitieren.

 

Europa steht vor einer nie dagewesenen Zahl von Asylsuchenden und Flüchtlingen: Im Jahr 2015 wurden mehr als eine Million Asylanträge registriert. Schätzungsweise 450.000 Menschen wurde ein Flüchtlingsstatus oder ein ähnlicher Status gewährt, mehr als in jeder früheren europäischen Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Ziel des Projekts ist die Bereitstellung von Informationen, Schulungen und Unterstützung für eine ausgewählte Anzahl von Migranten, insbesondere für junge Menschen aus von Kriegen betroffenen Ländern, um ihnen bei der Gründung ihres eigenen Unternehmens zu helfen. Dies ist ein Pilotprojekt, mit dem die Machbarkeit eines neuen Ansatzes getestet werden soll. Die Relevanz des Projekts ist die Unterstützung der neu angekommenen Migranten für die Verfolgung ihrer Geschäftstätigkeit und das Lehren neuer Fähigkeiten. Das Projekt wird auch ein Netzwerk zwischen den in jedem Land aktiven Gruppen schaffen, so dass neue Geschäftsmöglichkeiten während und nach dem Training geschaffen werden können. Die Projektidee besteht darin, die bewährtem Verfahren und Dienstleistungen, die jeder Partner bereits implementiert hat, zu teilen, zu kalibrieren und anzupassen, einen neuen Ansatz / eine Reihe von Tools mit hohem europäischem Mehrwert zu modellieren und zu replizieren und zu testen. Der Test wird auf europäischer Ebene (etwa 60 Personen in 3 Ländern: Italien, Deutschland und Spanien) und 30 Personen in einem Land (Schweden) als Kontrollgruppe durchgeführt, die von bereits bestehenden Standardmaßnahmen profitieren werden.

 

LEAD PARTNER FORMA CAMERA Italy

CIAPE – Centro Italiano per l’apprendimento permanente Italy

CNA – Confederazione Nazionale dell’Artigianato e della Piccola e Media Impresa – Associazione dell’Area Metropolitana di Roma – Provincia di Roma

Europäisches Forum für Migrationsstudien (Institut an der Otto-Friedrich Universität Bamberg)

IED Institut of Entrepreneurship Development Greece

Fundacion San Ezequiel Moreno Spain

IFALL Integration for alla Sweden

 

https://youme-project.eu

VETSBYE ist keine Stadt in Skandinavien, wie man am Klang des Wortes meinen könnte, sondern ein Projekt im Rahmen des ESF Förderprogramms „Lebenslanges Lernen, Leonardo Da Vinci – Europäischer Aufruf 2013 Transferprojekte ICT Sektor“.

 

Das Projekt fördert die Zusammenarbeit zwischen der Türkei, Deutschland und Italien. Zwischen November 2013 und April 2016 geht es darum, Schüler und Schülerinnen von Berufsschulen für unternehmerisches Handeln so zu begeistern, dass sie später selbst ein Unternehmen gründen oder führen wollen. Berufsschullehrer werden in diesem Ziel unterstützt, indem sie in ihrem Unterricht die Kreativität fördern, verantwortliches Handeln und soziale Kompetenz stärken und die IT-Fähigkeiten ihrer SchülerInnen entwickeln. In einem gemeinsam erarbeiteten Computerspiel treten die Berufsschulteams in internationalen Turnieren gegeneinander um die besten Geschäftsidee an.

 

Ebenso wichtig wie die Entdeckung des „Unternehmergeistes“ ist der internationale Austausch von interaktiven Lernmethoden: Lernen durch Erfahrung, um zukunftsorientiertes Lernen zu fördern. Lernen, das Spaß macht und praxisorientiert ist, so lautet das Motto. Die Koordinierungsstelle für das Projekt ist die Municipality Zeytinburnu, ein Stadtteil von Istanbul, Türkei. Den Auftakt bildete im Dezember 2013 ein Workshop in der pulsierenden Metropole Istanbul. Dabei wurde auch der Kooperationsvertrag der beteiligten Länder unterzeichnet. Mit dabei waren Murat Aydin, Bürgermeister von Zeytinburnu, und die Region Veneto in Italien. Im Frühjahr 2014 wird eine  Delegation nach Frankfurt kommen, um Kompass zu besuchen.

Gemeinsam mit CIM – Centrum für internationale Migration und Entwicklung und Partnern direkt vor Ort bieten wir rückkehrinteressierten Fachkräften insbesondere aus Georgien, Kamerun und Marokko, aber auch aus anderen Ländern Seminare, Netzwerke und Beratungen zum Aufbau einer Selbständigkeit in ihren Herkunftsländern an.

 

Aktuelle Informationen und Termine können Sie der Website https://www.cimonline.de/de/html/geschaeftsideen.html entnehmen. Teilnahmeanmeldungen oder weitere Fragen zum Angebot nehmen unsere Kolleginnen und Kollegen von CIM unter https://www.cimonline.de/de/html/kontakt.html oder 069 – 719 121 153 gerne entgegen.