Internationale Projekte

Die zunehmende Globalisierung forciert die internationale Zusammenarbeit. Kompass hat sein Angebot auf die geänderten Rahmenbedingungen angepasst. So konzentriert es sich verstärkt auf Gründerinnen und Gründer mit ausländischen Wurzeln oder Personen, die länderübergreifend gründen wollen. Auch der Fokus auf Nachhaltigkeit und Social Entrepreneurships bleibt unverändert stark. Außerdem führt Kompass die nationale Netzwerkarbeit auch auf internationaler und EU-Ebene mit der Akquisition von EU-Projektmaßnahmen fort.

 

Mit unseren internationalen Projekten zeigen wir Ihnen, wie Sie davon profitieren.

 

Angesichts globaler Herausforderungen und angespannter Haushalte müssen öffentliche Wirtschaftsförderungen effektive Strategien einsetzen, um erfolgreich zu sein. Die Stärkung der Beratungs- und Handlungskompetenz von Ansprechpartner -Innen für Existenzgründung und Unternehmensaufbau ist Ziel des Projekts BARTOK.

 

In diesem EU-Projekt entwickeln Partner aus drei europäischen Ländern Curricula zur Aus- und Weiterbildung von Fachleuten in der Beratung für Existenzgründung und Unternehmensaufbau. Damit schließt BARTOK eine EU-weite Lücke im Bereich Aus- und Weiterbildung für die öffentliche Verwaltung. Die anhand von Best-Practice-Beispielen erarbeiteten Lehrgänge sind innovativ und nachhaltig bieten eine Basis für einheitliche Qualitätsstandards, können länderübergreifend genutzt werden und zeichnen sich aus durch große Praxisnähe.

 

Projektpartner: das Frankfurter Zentrum für Existenzgründungen, die Kompass gGmbH, die für die hessische Partnerregion Emilia Romagna verantwortliche Regionalentwicklungseinrichtung Aster aus Bologna/Italien, das Aus- und Weiterbildungsnetzwerk KiKK aus Göteborg/Schweden und die Wirtschaftsförderungseinrichtung des Landkreises Groß-Gerau, die TIGZ Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum GmbH sowie die Hessische Arbeitsgemeinschaft der Technologie und Gewerbezentren e.V. Die Kompass gGmbH schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz und Methodenkoffer in der Beratung von Gründerinnen und Gründern und bestehenden Unternehmen.

 

Das Angebot in 2013 bot die Chance für Gewerbeberater, Gewerbevereine und Interessengemeinschaften, in Fachvorträgen und Seminaren über Themen, Trends, Stärken-Schwächen-Analyse im Unternehmen, strategische Kooperationen, länderübergreifendes Wachsen zu informieren. Durch die Einbindung und den Austausch mit weiteren regionalen Akteuren und durch den Austausch auf gleicher Ebene eröffneten sich neue Perspektiven, um Strategien für Wachstum und Beschäftigung auf lokaler Ebene zu entwickeln.

VETSBYE ist keine Stadt in Skandinavien, wie man am Klang des Wortes meinen könnte, sondern ein Projekt im Rahmen des ESF Förderprogramms „Lebenslanges Lernen, Leonardo Da Vinci – Europäischer Aufruf 2013 Transferprojekte ICT Sektor“.

 

Das Projekt fördert die Zusammenarbeit zwischen der Türkei, Deutschland und Italien. Zwischen November 2013 und April 2016 geht es darum, Schüler und Schülerinnen von Berufsschulen für unternehmerisches Handeln so zu begeistern, dass sie später selbst ein Unternehmen gründen oder führen wollen. Berufsschullehrer werden in diesem Ziel unterstützt, indem sie in ihrem Unterricht die Kreativität fördern, verantwortliches Handeln und soziale Kompetenz stärken und die IT-Fähigkeiten ihrer SchülerInnen entwickeln. In einem gemeinsam erarbeiteten Computerspiel treten die Berufsschulteams in internationalen Turnieren gegeneinander um die besten Geschäftsidee an.

 

Ebenso wichtig wie die Entdeckung des „Unternehmergeistes“ ist der internationale Austausch von interaktiven Lernmethoden: Lernen durch Erfahrung, um zukunftsorientiertes Lernen zu fördern. Lernen, das Spaß macht und praxisorientiert ist, so lautet das Motto. Die Koordinierungsstelle für das Projekt ist die Municipality Zeytinburnu, ein Stadtteil von Istanbul, Türkei. Den Auftakt bildete im Dezember 2013 ein Workshop in der pulsierenden Metropole Istanbul. Dabei wurde auch der Kooperationsvertrag der beteiligten Länder unterzeichnet. Mit dabei waren Murat Aydin, Bürgermeister von Zeytinburnu, und die Region Veneto in Italien. Im Frühjahr 2014 wird eine  Delegation nach Frankfurt kommen, um Kompass zu besuchen.

Gemeinsam mit CIM – Centrum für internationale Migration und Entwicklung und Partnern direkt vor Ort bieten wir rückkehrinteressierten Fachkräften insbesondere aus Georgien, Kamerun und Marokko, aber auch aus anderen Ländern Seminare, Netzwerke und Beratungen zum Aufbau einer Selbständigkeit in ihren Herkunftsländern an.

 

Aktuelle Informationen und Termine können Sie der Website www.geschaeftsideen-fuer-entwicklung.de entnehmen. Teilnahmeanmeldungen oder weitere Fragen zum Angebot nehmen unsere Kolleginnen und Kollegen von CIM unter www.geschaeftsideen-fuer-entwicklung.de/kontakt oder 069 – 719 121 153 gerne entgegen.