Gründerportraits

Dabei steht „Vi“ im Vietnamesischen für den Geschmack, „Pho“ beschreibt Vietnams traditionelle Nudelsuppe. Doch einmalig ist der neue Ansatz des Essens: „Love to share”– alle Gerichte sind darauf angelegt, sie in der Gruppe zu Essen und zu teilen. Die Macher: Thu Dinh und Hung Quach. Sie sind vielen Frankfurtern vor allem wegen zahlreicher Veranstaltungen (z.B. White Lotus) ein Begriff – dass sie im Hintergrund bereits Gastronomien, wie den asiatischen Teil des Food Courts im King Kamehameha Beach Club bedienten, wissen nur die wenigsten.

Seit September 2012 befindet sich das Restaurant am Oeder Weg. 10 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Gäste sich in der gelungenen Mischung aus asiatischem und modern europäischen Einrichtungsstil wohl und wie zu Hause fühlen. Inhaber Hung Quach hat Pläne: er will die Umsätze um weitere 10-25 Prozent p.a. steigern und sichern. Sollten er und sein Kompagnon in den nächsten ein bis zwei Jahren einen weiteren guten Standort in Frankfurt finden, könnte er sich eine zweite Filiale durchaus vorstellen.

Mit einem Kompass- Berater an der Seite war der Businessplan – insbesondere das Zahlenwerk sowie Finanzierungsthemen – für das neue Restaurant kein Problem. Über die Hausbank richtete Quach nach ausführlicher Beratung durch Kompass einen erfolgreichen Antrag auf einen Gründungskredit bei der KfW. „Für die Anfangsphase ist ein günstigerer Kredit unheimlich wichtig und schont die Liquidität“, meint er rückblickend. Und ergänzt: „Es war definitiv eine sehr gute Entscheidung sich von Kompass unterstützen zu lassen. Ich bin der Organisation bis heute sehr dankbar.“

Und alles nahm seinen Anfang in einem angemieteten Büro des Kompass Startup-Zentrums! Zur Gründung des Unternehmens hatten sich Remmel und Sattler im nämlich dort ihr erstes Büro gemietet. In den zwei Jahren unter dem Kompass-Dach erhielten sie vor allem kompetente Unterstützung bei der Erstellung ihres Businessplans und hilfreiche Kontakte. So konnten sie sich zudem von Beginn an auf die vorhandene Büroinfrastruktur stützen.


Das Hochhaus Skyper mit einer Höhe von 154 Metern war der erste Auftrag. Ein ehemaliger Geschäftspartner schätzte offenbar die gute Zusammenarbeit aus früheren Geschäftsbeziehungen. Der Parktower an der Alten Oper, der Tower 185 oder auch die neue Halle 11 und das Portalhaus der Messe Frankfurt sind einige der herausragenden Referenzobjekte der Frankfurter Ingenieure, mit deren Know-how auch weitere Hochhäuser in Bremen und Moskau errichtet wurden.


Ihre Erfahrungen beim Bauen im Bestand konnten sie beim Umbau der Tiefgarage DomRömer einbringen – mit Erfolg, so dass die DomRömer GmbH sie auch mit der Tragwerksplanung für die neuen Stadthäuser beauftragt hat Obwohl die Marktlage sehr ungewiss war und die Branche im Tief steckte, hatten die ehemaligen Mitarbeiter der Frankfurter Philipp HolzmannAG schnell als Unternehmer Fuß gefasst. Heute hat RSP 20 feste Arbeitsplätze in Frankfurt geschaffen. Ihre Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit in der Bauindustrie setzen sie heute nutzbringend ein, indem sie schon bei der Planung ihrer Bauwerke die Anforderungen der Bauausführung mit einbeziehen. So entstehen Gebäude, die reibungslos und zügig errichtet werden können. Die Kunden profitieren durch Termin- und Kostensicherheit.


Mit erfolgreich realisierten Projekten und Weiterempfehlungen zufriedener Auftraggeber erweiterte sich der Kundenstammsukzessive von selbst. Beide Geschäftsführerwürden – trotz mancher Frustration und harter Arbeit – ihre Selbständigkeit nicht mehr hergeben. Die Zufriedenheit im Nachgang sei dann umso intensiver, meinen sie.